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Gut Ding braucht Weile - Projekt Sauerstiftung

Das Projekt „Sauerstiftung - Junges & Betreutes Wohnen" kommt endlich in Bewegung

Sauerstiftung - aktueller Zustand
Sauerstiftung - aktueller Zustand


Nach vielen Vorgesprächen und einem Anrittsbesuch der neuen Bürgermeisterin Corine Sicher bei der Alpenland Baugenossenschaft, welche das Bauvorhaben auf dem Pachtgrund der EDW (Sauerstiftung) ausführen wird, ist nun alles klar. Der Startschuss steht kurz bevor und das Baurecht wird der Gemeinde Hinterbrühl in naher Zukunft abgekauft. Unter optimistischen Annahmen könnte somit sogar noch dieses Jahr (also 2026) ein Spatenstich erfolgen.


Baurechtvergabe an „Alpenland“


Das ist für unsere Gemeinde insofern essenziell, da sich das Projekt Sauerstiftung seit etwa 2012 hinzieht und laufend Kosten für Planung, Umplanung, Gutachten, Gegengutachten, Widmung und Umwidmung verursacht. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die seither monatlich anfallenden Pachtkosten für die Sauerstiftungsgründe. Insgesamt sind somit signifikante Kosten für die Gemeinde angefallen. Durch den Weiterverkauf des Baurechts an die Alpenland, die das Projekt nun umsetzen wird, werden uns diese Ausgaben zumindest zum Großteil zeitnah ersetzt, was für unser Budget in sparsamen Zeiten sicher nicht falsch ist. Immerhin ließ dies über ein Jahrzehnt auf sich warten.



Eingereicht beim Bauamt


Leider wurde das Thema in Wahlkampfzeiten gleich zu Beginn mit einem unsäglichen Architekt:innenwettbewerb missbraucht, der politische Opfer gefordert hat und neu ausgelobt werden musste. Jetzt ist etwas Ruhe eingekehrt, und durch sachbezogene Arbeit konnten alle nötigen Vereinbarungen und Widmungen realisiert werden. Das Projekt wurde beim Bauamt eingereicht und befindet sich dort in der Pipeline für die baldige Umsetzung.


In das Projekt wurde noch aktuelle und modernere Bauphysik eingebracht. Auch einige kostensparende Vereinfachungen wurden bei der Planung umgesetzt.



Just in time


Das Projekt kommt „just in time”, um die demografischen Probleme in unserem schönen Ort etwas abzuschwächen. Seit Jahren wandern viele Hinterbrühler Jugendliche und Senior:innen ab, da Wohnraum hier für viele zu teuer geworden ist. Insbesondere Senior:innen finden gerne in umliegenden Gemeinden ihren neuen Alterswohnsitz, da solche Projekte dort bereits seit geraumer Zeit fertiggestellt und bewohnbar sind.


BIS ZUM NÄCHSTEN MAL 👋👋

 
 
 

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